Die Geschichte der Wichteltür

Der Trend der Wichteltür stammt aus der langjährigen Tradition der Weihnachtswichtel. Weihnachtswichtel sind zuckersüße Fabelwesen, die am Nordpol leben und dem Weihnachtsmann bzw. dem Christkind in der Vorweihnachtszeit helfen.

Bei dem Versuch, den Ursprung der modernen Weihnachtstradition des Wichtels zu finden, stolpert man über ein 2005 veröffentlichtes Kinderbuch. Das Buch erzählt die Geschichte eines “Späh-Wichtels”, der vom Weihnachtsmann geschickt wird, um in den Wochen vor Weihnachten auf die Kinder aufzupassen. Jede Nacht fliegt der Wichtel zurück zum Nordpol, um dem Weihnachtsmann über das Verhalten der Kinder zu berichten, und kehrt dann an einen neuen Ort im Haus zurück, was für die Kinder jeden Morgen ein lustiges Versteckspiel bedeutet. Der Wichtel ist bei dieser Tradition sichtbar und darf nicht angefasst werden.

Quelle: Freepik

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Auch die Wichtel Tür ist Tradition

Bei der Tradition, der “Wichtel Tür”, handelt es sich um einen neuen Trend, der jedes Jahr mehr und mehr Kinder begeistert. Bei der Wichtel Tür wird eine Miniaturtür im Zimmer über der Fußleiste oder auch im Garten des Kindes angebracht, um den Eindruck zu erwecken, dass sich ein Wichtel dort niedergelassen hat. Die Idee ist, dass der Wichtel die Tür benutzen kann, um zu kommen und zu gehen, wie er/sie möchte, und kleine Geschenke oder Notizen für das Kind zu hinterlassen. Man nimmt an, dass dieser Trend seinen Ursprung in Island hat. Andere wiederum vermuten den Ursprung in Skandinavien. Doch völlig egal, wo die Tür zuerst über der Fußleiste klebte, seitdem hat er sich auf der ganzen Welt als lustige und skurrile Ergänzung zur Weihnachtsdekoration verbreitet.

Was genau ist eine Wichtel Tür?

Eine Wichtel Tür ist eine kleine, ca. 10cm große Holztür, die über der Fußleiste angebracht wird. Durch die Tür können die Wichtel jederzeit den Wohnraum betreten. Die Wichtel Tür ist das Tor in ihre Wichtelwelt und eine Fantasiewelt für die Kinder. Hinter der Tür lebt der kleine Wichtel, der sich jede Nacht heraus schleicht und allerhand Schabernack und Zauber in der Wohnung verbreitet. 

Jedes Jahr gegen Ende November läutet eine kleine Baustelle die Wichtelzeit ein. Dann ist es wieder soweit, und der Wichtel zieht ins Wohnzimmer ein. In der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember öffnet sich dann die Wichtel Tür zum ersten Mal, der kleine Wichtel gelangt ins Haus und der erste Wichtelstreich lässt nicht lange auf sich warten. Die Tür bleibt bis zum Heiligen Abend an Ort und Stelle. Bei den meisten Familien zieht der Wichtel dann wieder aus und kehrt im nächsten Jahr zurück. Es besteht dennoch die Option, einige wenige Wichtel-Accessoires stehen zu lassen, um die Wichtel Tür das gesamte Jahr zu bespielen.

Wichtel Tür und Wichtel-Zubehör

Wichtel Türen gibt es in allen möglichen Formen, Farben, Größen und Materialien. Meist sind sie nicht größer als maximal 15cm. Das Wichtigste aber ist: Wichteltüren sind verzaubert und dürfen niemals geöffnet werden, außer natürlich von den Wichteln selbst. Durch die Wichtel Tür gelangen die Wichtel in ihre Wichtelwelt und können von dort aus dem Weihnachtsmann und dem Christkind helfen. Für die Kinder gibt es in der magischen Wichtelzeit eine wichtige Regel: Die Tür des Wichtels darf niemals angefasst oder gar geöffnet werden. Denn wenn die Tür geöffnet wird, verliert der Wichtel seine Zauberkraft. 

Der Wichtel liebt Dekoration und Nippes. Daher gibt es für die Wichteltür die verschiedensten Wichtel-Accessoires. Zur Wichtel-Grundausstattung gehören eine kleine Leiter (über die der Wichtel an der Fußleiste an seine Tür gelangt), ein Briefkasten (über den Briefkasten kommuniziert der Wichtel mit den Menschen) und seine Stiefelchen. Aber das sind nur die Basics. Um den Wichtelzauber so zauberhaft wie möglich zu gestalten, wird die Welt des Wichtels von Jahr zu Jahr mit mehr Deko gestaltet. 

Was sind Wichtel überhaupt?

Wichtel leben am Nordpol und sind die kleinen Helferlein von Weihnachtsmann und Christkind. Sie kümmern sich um die braven Kinder und überbringen Geschenke, die von dem Weihnachtsmann persönlich ausgewählt wurden. Dies ist eine große Ehre und die Wichtel sind stolz darauf, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. In der Tradition ist es so, dass die Wichtel keine Geschenke bringen, wenn ein Kind nicht artig war, und stattdessen bringen sie Kohlen oder andere unangenehme Dinge. 

Doch neben dem Support von Weihnachtsmann und Christkind sind die kleinen Weihnachtswichtel vor allem dafür bekannt, in der Weihnachtszeit allerhand Wichtelstreiche bei den Familien zu treiben. Sie können auch kleine Geschenke oder Rätsel hinterlassen, um die Kinder zu unterhalten und zu beschäftigen. 

Die Weihnachtswichtel heißen übrigens in jedem Land anders. In Island hören sie auf den Namen Yule Lads. In Dänemark und Schweden nennt man sie Julenisser, in Norwegen Nisse. Seitdem der Trend in Deutschland angekommen ist, bekommen die Wichtel ganz unterschiedliche Namen. 

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